Ärzteteam erweitert

Wir freuen uns über unseren neuen Kollegen und Neuropädiater Dr. med. Hans-Martin Büttel

Wir freuen uns sehr, dass wir unser Ärzteteam am genetikum mit dem Neuropädiater Dr. med. Hans-Martin Büttel erweitern konnten.

Nach dem Studium war Dr. Büttel für 1 ½ Jahre in der Unfall- und Allgemeinchirurgie in Leonberg als AiP tätig. Dann erfolgten 5 Jahre Facharztausbildung an der Kinderklinik Ludwigsburg mit Erlangung des Facharztes für Kinderheilkunde im September 1998. Weitere 5 Jahre war er in der Kinderklinik Waiblingen als Facharzt in allen Bereichen tätig und hat dort eine entwicklungsneurologische Ambulanz mitaufgebaut. Die vergangenen 15 Jahre hat Dr. Büttel das Sozialpädiatrische Zentrum in Heilbronn aufgebaut und geleitet. Im Jahr 2008 erwarb er die Schwerpunktsbezeichnung Neuropädiatrie. Berufsbegleitend hat Dr. Büttel eine Ausbildung über 3 ½ Jahre zum Systemischen Familientherapeuten abgeschlossen.

Warum der Wechsel zum genetikum?

Dr. Büttel: "Die Arbeit mit Patienten mit komplexen Krankheitsbildern und Familiengeschichten war für mich immer eine positive Herausforderung. Stammbäume bzw. Genogramme habe ich auch wegen meiner systemischen Ausbildung in großer Zahl gemacht und bin immer wieder fasziniert von den unterschiedlichen Lebensgeschichten. Mein besonderes Interesse an der Syndromologie besteht schon viele Jahre. In Heilbronn habe ich viele Kinder mit Chromosomenstörungen und anderen genetisch bedingten Erkrankungen und Entwicklungsstörungen betreut. Darunter waren viele Kinder mit geistiger Behinderung. Besondere Kinder mit morphologischen Auffälligkeiten wurden im Umkreis von Heilbronn gerne zu mir zur Mitbeurteilung geschickt. Von unseren gemeinsamen syndromologischen Sprechstunden mit den sehr kompetenten Ärztinnen und Ärzten des genetikum Stuttgart, die ich im Jahr 2011 im SPZ Heilbronn etabliert habe, habe ich sehr profitiert und dazugelernt. Besonders fasziniert haben mich dabei die neuen diagnostischen Untersuchungsmethoden in der Humangenetik wie array-CGH und NGS. Deshalb lag ein Wechsel in das Fachgebiet der Humangenetik für mich nahe. Die Tätigkeit in der Syndromologie knüpft an meine bisherige Arbeit im Sozialpädiatrischen Zentrum sehr gut an."

 

 


gen.ial Ausgabe 14 · 2017

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