07.01.2013

Auch das väterliche Alter birgt eine Risiko für Kinder

Lange bekannt ist das erhöhte Risiko für Chromosomenstörungen bei den Kinder von älteren Müttern. Einen gleichartigen väterlichen Alterseffekt für Chromosomenstörungen gibt es nicht. Das väterliche Alter macht sich auf einen anderen Mutationstyp, nämlich der DNA- bzw. Genmutationsrate deutlich bemerkbar. Das wurde jetzt mit eindrucksvollen Zahlen in einer Studie belegt, in der 78 Vater-Mutter-Kind-Beziehungen mit der Methode des „next generation sequencing“ untersucht wurden. Von der Mutter stammen unabhängig vom Alter ca. 15 Neumutationen, von einem 20-jährigen Vater 25 und einem 40-jährigem Vater 65 Neumutationen. Die Neumutationsrate nimmt beim Mann pro Jahr um etwa 2 zu und ist damit bei dem z. Zt. aktuellem Reproduktionsalter 3-4 mal höher als bei der Mutter.

 




gen.ial Ausgabe 14 · 2017

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