Acetylcholinesterase - ACHE

Letzte Aktualisierung am 31.07.2018



OMIM
Gen/Region
n.a.
Vererbungsweise
n.a.
Methode
Proteingelelktrophorese
Material

0,5 ml Fruchtwasser

Dauer

 5-7 Tage

Zusätzlich zur Chromosomenanalyse kann aus dem Fruchtwasser auch die Acetylcholinesterase bestimmt werden. Ein positiver ACHE-Nachweis kann auf Neuralsrohrdefekte, Gastroschisis, Ompahlozele, Zystenhygrom, fetale Aszites, Aneuploidie, intrauterinen Fruchttod, Teratom oder Nierenzysten hinweisen.

Der ACHE-Wert kann auch bei mit mütterlichem Blut kontaminierten Fruchtwasser-Proben positiv sein. In Kombination mit der AFP-Bestimmung bietet die ACHE-Untersuchung eine größere Sicherheit als die alleinige Bestimmung des AFP-Wertes. In etwa 5 % der Fälle findet sich trotz erhöhtem ACHE-Wert im Fruchtwasser keine ernsthafte fetale Missbildung.

 

* = derzeit nicht akkreditierte Untersuchungen | CO = in Kooperation